Viele Unternehmen haben das Gefühl, für Sicherheit längst bezahlt zu haben: ein Microsoft-365-Plan mit langem Namen, eine Antivirus-Lizenz, die jedes Jahr verlängert wird, vielleicht eine Firewall mit Webfilter-Abo. Schaut man genauer hin, ist oft die Hälfte davon nicht eingerichtet, läuft nur im Beobachtungsmodus oder gilt für eine Testgruppe, die jemand vor drei Jahren angelegt hat. Gleichzeitig kommen Anbieter mit neuen Produkten, die angeblich alles lösen. Wir bringen Ordnung in diese Lage. Zuerst klären wir, welche Risiken für Ihren Betrieb wirklich zählen und was Ihre vorhandenen Lizenzen schon können. Erst dann wird entschieden, ob etwas Neues nötig ist. Jede Lösung testen wir mit einer kleinen Gruppe, bevor sie für alle gilt, und wir hören erst auf, wenn sie tatsächlich schützt und nicht nur im Lizenzportal aufscheint.
Welche Sicherheitsfunktionen stecken in Microsoft 365 Business Premium, E3 oder E5, in Google Workspace oder im Firewall-Abo, und welche davon sind aktiv? Häufig lässt sich ein zusätzliches Produkt einsparen, weil die Funktion schon bezahlt ist.
Mehrfaktor und bedingter Zugriff
Einführung von Mehrfaktor-Anmeldung für alle und Regeln in Entra ID, die Anmeldungen aus unbekannten Ländern oder von nicht verwalteten Geräten einschränken.
E-Mail-Schutz
Filter gegen Phishing und gefälschte Absender, SPF, DKIM und DMARC für Ihre Domain, sichere Anhänge und Links. Gerade gefälschte Rechnungen mit geänderter IBAN treffen österreichische KMU regelmäßig.
Endpoint-Schutz
Defender for Business, Defender for Endpoint oder ein anderes EDR-Produkt, verwaltet über Intune oder die Konsole des Herstellers, mit einheitlichen Richtlinien für alle Geräte.
Passwortverwaltung
Ein Passwortmanager für das Team mit geteilten Tresoren für Abteilungen, damit Zugangsdaten nicht in Excel-Dateien oder im Browser herumliegen.
Sicherheitsbewusstsein
Kurze Phishing-Simulationen und Lernmodule, abgestimmt auf die Nachrichten, die in Ihrer Branche tatsächlich ankommen, etwa gefälschte Zustellbenachrichtigungen der Post oder FinanzOnline-Mails.
So gehen wir vor
Jede Einführung folgt demselben Muster. So gibt es keine Überraschungen am Montagmorgen.
01
Risiko und Bestand
Welche Angriffe sind für Ihren Betrieb wahrscheinlich, welche Werkzeuge sind vorhanden, welche Lizenzen bezahlt. Ergebnis ist eine priorisierte Liste mit Aufwand und Kosten.
02
Auswahl
Wo etwas fehlt, vergleichen wir zwei oder drei Produkte anhand Ihrer Anforderungen und empfehlen eines, mit Begründung. Maßgeblich sind Ihre Anforderungen, nicht ein bestimmter Hersteller.
03
Pilot
Einrichtung für eine kleine Gruppe, zuerst im Beobachtungsmodus, dann mit Durchsetzung. Wir sammeln Fehlalarme und passen Ausnahmen an, bevor jemand anderer betroffen ist.
04
Rollout und Übergabe
Ausrollen in Wellen per Fernwartung, Kontrolle der Wirksamkeit und Übergabe mit Kurzdokumentation: was eingestellt ist, warum und wer bei Alarmen reagiert.
Ein Sicherheitsprodukt im Beobachtungsmodus schützt niemanden. Es erzeugt Berichte, die keiner liest, und das Gefühl, versorgt zu sein. Der schwierige Teil einer Einführung ist der Schritt von „melden“ auf „blockieren“, weil dabei Ausnahmen, alte Anwendungen und Gewohnheiten auftauchen. Genau diesen Schritt gehen wir mit Ihnen bis zum Ende.
Häufige Fragen
In den meisten Fällen nicht. Business Premium enthält Defender for Business mit EDR-Funktionen, Intune zur Geräteverwaltung und bedingten Zugriff. Sinnvoll ist ein anderes Produkt nur, wenn Sie Anforderungen haben, die Defender nicht erfüllt, etwa bestimmte Serverplattformen. Wir prüfen das, bevor Sie eine zweite Lizenz kaufen.
Technisch ein bis zwei Tage, organisatorisch etwa zwei Wochen. Die meiste Zeit geht in die Vorbereitung: Diensthandys klären, Ausnahmen für Scanner und Dienstkonten finden, eine kurze Anleitung verteilen. Wer die Registrierung selbst erledigen kann, tut das per Anleitung, bei den übrigen helfen wir per Videotermin.
Wir liefern und montieren keine Geräte. Wenn eine neue Firewall sinnvoll ist, empfehlen wir Modelle, Sie kaufen über Ihren Händler, jemand vor Ort steckt sie an, und wir konfigurieren sie anschließend remote.
Deshalb gibt es den Pilot. Tritt trotzdem ein Problem auf, schreiben Sie an helpme@apply.at oder melden es über den vereinbarten Kanal. Wir setzen eine gezielte Ausnahme und dokumentieren sie, statt die ganze Regel abzuschalten.
Erreichbarkeit Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet
Ihre Anfrage ist eingegangen
Sie hören spätestens am nächsten Werktag von uns. Haben Sie einen Ausfall gemeldet, der Ihr Team gerade blockiert, kümmern wir uns zuerst darum.
Wir klären Offenes. Fehlt uns eine Angabe für die Einschätzung, schreiben wir Ihnen oder schlagen einen kurzen Videotermin über Teams oder Google Meet vor.
Sie erhalten ein Angebot. Darin stehen Umfang, Preis in Euro zzgl. USt und ein realistischer Starttermin, ohne Kleingedrucktes.
Sie entscheiden. Das Angebot kommt per E-Mail. Nehmen Sie sich Zeit, fragen Sie zu jedem Punkt nach und entscheiden Sie danach in Ruhe.
Ihren Ort auswählen
Diese Stadt ist nicht in der Liste. Prüfen Sie die Schreibweise oder wählen Sie die nächstgelegene Landeshauptstadt: Da wir alles per Fernwartung erledigen, ist die Betreuung in jedem Bundesland gleich.
Wir setzen nur technisch notwendige Cookies ein: für den Betrieb der Website und um sich den gewählten Ort zu merken. Werbe- oder Tracking-Cookies gibt es nicht. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.