Lösung · Nach Branche

Bauwirtschaft

Ein Bauunternehmen läuft in zwei Takten. Kalkulation, Technik und Buchhaltung bleiben Jahr für Jahr dieselben, die Baustellen kommen und gehen mit jedem Auftrag. Der Polier braucht den aktuellen Planstand am Tablet im Container, die Planerin bewegt ein BIM-Modell mit mehreren Gigabyte, die Kalkulation pflegt das Leistungsverzeichnis in der AVA-Software, und die Subunternehmer wechseln mit jedem Bauabschnitt. Wir führen all das in einer gemeinsamen IT-Umgebung zusammen und betreuen sie vollständig aus der Ferne, ohne dass jemand von uns die Baustelle betreten muss.

100 %
per Fernwartung: kein Techniker von uns steigt auf die Baustelle
LTE/5G
Internet im Baucontainer, eingerichtet und überwacht
BIM
das Modell liegt zentral in der Cloud, Dateien reisen nicht mehr herum
1 Projektraum
pro Baustelle, mit lückenloser Planversionierung

Was wir in Ordnung bringen

Fünf Baustellen im übertragenen Sinn: drei im Büro und in der Planung, zwei draußen auf der echten Baustelle. Die Geräte im Container steckt Ihr Personal oder der Baustellenelektriker an, meist in wenigen Minuten. Alles andere richten wir aus der Ferne ein.

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Alle Projektunterlagen an einem Ort

Ein Projektraum in SharePoint oder in der Projektplattform, die Sie bereits nutzen, mit gleicher Ordnerstruktur für jede Baustelle, Versionsverlauf und Rechten pro Projekt: Pläne, Leistungsverzeichnisse, Bautagebuch, Protokolle, Bauzeitplan und SiGe-Plan. Schluss mit Plänen auf USB-Sticks und privaten Ordnern, die in der Nacht vor einer Abgabe hastig freigegeben werden.

BIM-Modelle und Berechnungen in der Cloud

Ein Modell aus Revit, ArchiCAD oder Allplan oder ein zusammengeführtes IFC ist für eine mobile Verbindung zu schwer. Wir stellen virtuelle Desktops oder einen Online-Viewer bereit: Übertragen wird nur das Bild, das Original bleibt an einer Stelle und ist gesichert. Dieselben Desktops helfen bei Berechnungen, die ewig dauern, etwa der Energieausweis, der in einer Woche dreimal neu gerechnet werden muss, weil sich die Fenster geändert haben.

Subunternehmer und Gäste

Gastkonten in Microsoft 365, beschränkt auf eine Baustelle, mit Mehr-Faktor-Anmeldung und einem Ablaufdatum, das an die Übergabe gekoppelt ist. Wie das Ablaufen technisch umgesetzt wird, hängt von Ihren Lizenzen ab, deshalb wählen wir die Methode, die bei Ihnen wirklich funktioniert. Das gemeinsame Passwort, mit Filzstift auf ein Blatt an der Containerwand geschrieben, hat damit ausgedient.

Internet auf der Baustelle

Den LTE- oder 5G-Router bestellen Sie bei Ihrem Provider. Wir spielen die Konfiguration aus der Ferne ein, bevor das Gerät das Büro in Richtung Baustelle verlässt. Dort muss es nur angesteckt und bei schwachem Empfang die Antenne am Containerdach befestigt werden. Danach verbinden wir uns aus der Ferne für den Tunnel ins Büro, die Filterung und die Überwachung der Leitung.

Tablets und Notebooks auf der Baustelle

Die Geräte werden in einer Verwaltungskonsole registriert, etwa in Intune, wenn Ihre Microsoft-365-Lizenz es enthält. Der Bauleiter meldet sich mit seinem Firmenkonto an und findet sofort Pläne, E-Mail und die qualifizierte elektronische Signatur über ID Austria. Bleibt ein Tablet auf dem Gerüst liegen, lässt es sich aus der Ferne sperren und löschen, sobald es wieder online ist.

Vom Spatenstich bis zur Übergabe

Eine Baustelle dauert einige Monate oder mehrere Jahre. Die IT dafür muss so schnell auf- und abgebaut werden wie der Container selbst.

Start Der Container kommt Internet aktiv, Projektraum und Konten der Subunternehmer aus der Ferne angelegt
Langläufer Baustelle über ein Jahr Festnetzanschluss beim Provider bestellen, die Mobilfunkleitung wird zur Reserve
Laufend Der Baustellenalltag Überwachung der Leitung, Sicherung der Unterlagen und Hilfe für Bauleitung und Technik
Übergabe Die Baustelle schließt Zugänge deaktiviert, Archiv schreibgeschützt, Geräte bereit für das nächste Projekt

Zeit geht verloren, wenn Pläne direkt über eine schwache Leitung geöffnet werden. Die Datei braucht Minuten, und reißt die Verbindung beim Speichern ab, kann sie beschädigt werden. Mit virtuellem Desktop oder Online-Viewer wandert nur das Bildschirmbild, das Original bleibt unversehrt im Projektraum, samt Planstand und Verfasser. Angenommen, ein Ziviltechnikerbüro in Innsbruck betreut vier Baustellen im Inntal: Die Bauleitung sieht das Modell im Container genauso wie im Büro.

Häufige Fragen

Die Konfiguration ist bereits aufgespielt, also bleibt nur Anstecken und bei Bedarf die Antenne am Container befestigen. Das erledigt der Polier oder der Elektriker mit einer einseitigen Anleitung. Tunnel, Filterung und Überwachung schalten wir danach von unserer Seite aus frei. Baustellenbesuche machen wir nicht, allein gelassen wird trotzdem niemand: Ein Techniker begleitet den Vorgang per Videocall.

Modellieren und Ihren BIM-Abwicklungsplan schreiben wir nicht, die technische Grundlage dahinter schaffen wir aber: eine gemeinsame Datenumgebung, in der Modell und Planstände geordnet liegen, Arbeitsplätze mit genug Leistung und saubere Rechte für Fachplaner von außen. Soll im IFC-Format übergeben werden oder orientiert sich der Auftraggeber an der ÖNORM A 6241, prüfen wir, ob der Export ohne Informationsverlust ankommt.

Nicht unbedingt. Fallen aufwendige Renderings nur ein paar Mal im Monat an, ist es oft günstiger, Rechenleistung stundenweise in der Cloud zu mieten und im Büro normale Notebooks zu nutzen. Wir rechnen beide Varianten mit der echten Nutzung Ihres Teams durch, bevor Sie über einen Kauf entscheiden.

Mit einem einzigen Projektraum, in dem der gültige Planstand immer zuerst erscheint. Ältere Stände bleiben verfügbar, man muss sie aber bewusst im Versionsverlauf suchen. Das ist genauso eine Frage der Gewohnheiten wie der Technik, deshalb legen wir mit Ihnen Regeln für Dateinamen und einen Ablauf für die Freigabe neuer Planstände fest.

Es wird zum vereinbarten Datum deaktiviert, automatisch oder bei der regelmäßigen Durchsicht der Zugänge, je nach Lizenz. Stehen noch Mängelbehebungen an, schalten wir es rasch wieder frei. Anmeldungen und Dateizugriffe landen in einem Protokoll, dessen Aufbewahrungsdauer ebenfalls vom Abonnement abhängt. Fragt der Bauherr oder die örtliche Bauaufsicht, wer welches Dokument geöffnet hat, antworten Sie mit einem Export statt aus dem Gedächtnis.

Ja. Ein Baumeisterbetrieb in Kärnten mit zehn Beschäftigten, zwei laufenden Baustellen und einem CAD-Arbeitsplatz passt gut in das Paket Start, ab 890 € pro Monat zzgl. USt für bis zu 10 Benutzer. Einzelaufträge außerhalb des Pakets verrechnen wir mit 110 € pro Stunde zzgl. USt. Sie können auch klein anfangen und zunächst nur die Projektunterlagen ordnen.

Erzählen Sie uns von Ihren Baustellen

Schreiben Sie uns, wie viele Baustellen Sie gleichzeitig betreuen, welche Programme in Technik und Kalkulation laufen und wie die Pläne heute auf die Baustelle kommen. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einem Vorschlag für Büro und Baustellen.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen
Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet

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