Lösung · Bedarf

Ausfallvorsorge

Die meisten Ausfälle kündigen sich an. Die Serverplatte füllt sich seit Wochen, das Zertifikat des Webshops läuft an einem Freitagabend ab, der Akku der USV hält keine fünf Minuten mehr. Am Tag des Ausfalls sieht es nach Pech aus, dabei gab es fast immer ein Signal, auf das niemand geschaut hat. Apply beobachtet diese Signale per Fernwartung und bereitet vor, was sich nicht verhindern lässt: eine Sicherung, die wirklich zurückkommt, eine zweite Leitung, ein geordnetes Herunterfahren bei Stromausfall und einen Plan, den Ihr Team befolgen kann. Am Anfang steht eine einfache Frage: Was kostet Ihren Betrieb eine Stunde Stillstand?

3-2-1
drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus
24/7
Alarme werden im Paket Premium rund um die Uhr bearbeitet
15 Min.
Reaktionszeit im Paket Premium
0
Einsätze vor Ort: Wir arbeiten ausschließlich aus der Ferne

Sechs Arbeitsfelder

Wir beginnen bei den Folgen, nicht bei der Technik. Steht fest, welche Anwendung nie stehen darf und welche bis morgen warten kann, begründet sich der Rest des Budgets von selbst.

Mit einem Engineer sprechen

Auswirkungsanalyse mit RTO und RPO

Eine Tabelle auf einer Seite: Für Terminkalender der Ordination, Registrierkasse, Onlineshop auf Shopware, ERP oder E-Mail steht dort, wie viele Stunden Ausfall verkraftbar sind (RTO) und wie viele Daten man notfalls händisch nacherfassen kann (RPO). Das Buchungssystem eines Hotels in Tirol verträgt vielleicht keine Stunde, das Archiv eine Woche.

Warnungen vor dem Ausfall

Festplatten mit SMART-Fehlern, Partitionen zu 90 Prozent voll, SSL-Zertifikate und Domains kurz vor dem Ablauf, auslaufende Lizenzen, Dienste, die sich jede Nacht selbst neu starten. Im Paket Premium werden Alarme zu jeder Tageszeit bearbeitet, bei Start und Business innerhalb der Servicezeiten.

Sicherungen mit einem Bein außerhalb des Netzes

Die 3-2-1-Regel und zusätzlich eine unveränderbare Kopie in einem getrennten Speicher mit eigenen Zugangsdaten, die Ransomware nicht löschen kann, selbst wenn sie den Server kontrolliert. Die Aufbewahrung ist so bemessen, dass auch Fehler abgedeckt sind, die erst Wochen später auffallen.

Zweite Leitung, Replikation und USV

Eine Ersatzleitung eines anderen Providers, ein Replikat in einem Rechenzentrum in Österreich oder der EU für das, was nicht warten kann, und eine USV, die die Server geordnet herunterfährt. Eine Festplatte oder einen Akku tauscht Ihr Team oder Ihr Techniker vor Ort, Apply leitet per Videocall an.

Updates ohne böse Überraschung

Ein Teil der Ausfälle geht auf ein Update zurück. Deshalb testen wir Updates zuerst an einer kleinen Gruppe, spielen sie in einem vereinbarten Fenster ein und legen vorher, wo technisch möglich, einen Snapshot an, damit man zurückkann, falls die Branchensoftware nicht mehr startet.

Notfallplan auf vier Seiten

Wer entscheidet, in welcher Reihenfolge Systeme zurückkommen, wen man per E-Mail oder Messenger verständigt, wie Kundschaft mit Papier und Stift weiter bedient wird und ein vorbereiteter Text für Website und soziale Medien. Geschrieben für die Geschäftsführung, nicht nur für Technikerinnen und Techniker, und auch außerhalb der Server abgelegt.

Die häufigsten Ausfälle im KMU

Keiner davon ist spektakulär, alle sind vorhersehbar. Für jeden gibt es eine konkrete Maßnahme, und keine Maßnahme hilft gegen alle.

Abgelaufenes Zertifikat oder Domain

Maßnahme: Fristen überwachen. Der Webshop zeigt mitten im Weihnachtsgeschäft „Nicht sicher“, und Zahlungen scheitern. Verhindert wird das mit einer Warnung 30 Tage vorher und einer automatischen Verlängerung, die auch wirklich geprüft ist.

Volle oder defekte Festplatte

Maßnahme: Monitoring und Sicherung. Ist die Platte voll, kann die ERP-Datenbank nicht mehr schreiben, und niemand kann Rechnungen ausstellen. Stirbt die Platte, kümmert sich die Garantie oder Ihr Team um den Tausch, die Wiederherstellung von Daten und System übernimmt Apply.

Ransomware

Maßnahme: unveränderbare Sicherung. Angreifer suchen zuerst die Backups, um sie gleich mitzuverschlüsseln. Eine Kopie mit getrennten Zugangsdaten und eigener Zwei-Faktor-Anmeldung entscheidet darüber, ob Sie in Stunden wieder arbeiten oder über Lösegeld verhandeln.

Kein Strom oder keine Leitung

Maßnahme: USV, geordnetes Herunterfahren und LTE- oder 5G-Leitung. Ein Bagger im Gewerbegebiet oder ein Unwetter legt das Büro stundenlang lahm. Entscheidend ist, dass die Server sauber herunterfahren und danach in der richtigen Reihenfolge wieder hochkommen.

Ein Update, das etwas kaputt macht

Maßnahme: Snapshot vorher und vereinbartes Fenster. Das WooCommerce-Plugin, das nach dem Update nicht mehr funktioniert, oder die Kanzleisoftware, die nach einem Windows-Patch nicht startet. Mit einem Snapshot ist der Weg zurück eine Sache von Minuten.

Nehmen wir eine Zahnarztordination in Klagenfurt mit täglicher Sicherung „seit jeher“. Am Tag, an dem der Server ausfällt, stellt sich heraus, dass der Sicherungsjob den alten Ordner der Ordinationssoftware kopiert hat, nicht den, der seit der letzten Migration verwendet wird, und dass die Fehlermeldungen an ein Postfach gingen, das niemand mehr liest. Nichts davon zeigt ein grüner Bericht, sichtbar wird es nur bei einer Testwiederherstellung. Deshalb stellt Apply im vereinbarten Rhythmus tatsächlich wieder her und notiert, wie lange es dauert.

Häufige Fragen

Diese Zahl bezieht sich auf seine Infrastruktur, nicht auf Ihre Daten oder Ihre Konfiguration. Löscht jemand einen Ordner, verschlüsselt Ransomware die virtuelle Maschine oder legt ein Update die Anwendung lahm, hat der Anbieter seine Zusage erfüllt, und Sie stehen trotzdem. Das ist das Modell der geteilten Verantwortung: Sicherung, Überwachung Ihres Dienstes und Wiederanlaufplan bleiben Ihre Sache.

Eine USV liefert Minuten, keine Stunden. Ihre eigentliche Aufgabe ist, die Server herunterzufahren, ohne Datenbanken zu beschädigen. Kommt der Strom zurück, gibt es eine Reihenfolge: zuerst Netzwerk und Speicher, dann Server, zuletzt Anwendungen. Und ohne Internet und Festnetz muss vorher feststehen, wie Belegschaft und Kundschaft informiert werden. All das gehört in den Notfallplan.

Das bestimmt Ihr RTO. Ein Wiederanlauf am selben Tag ist günstig, einer binnen einer Stunde verlangt ein Standby-System und mehr Budget. Nach der Auswirkungsanalyse zeigt sich meist, dass nur zwei oder drei Anwendungen starken Schutz brauchen. Die Erstprüfung und eine einzelne Testwiederherstellung verrechnen wir mit 110 € pro Stunde zzgl. USt. In den Paketen Start, Business oder Premium gehören regelmäßige Tests zur laufenden Betreuung.

Im Paket Premium werden Alarme zu jeder Zeit bearbeitet, den Zugang zur Bereitschaft erhalten Sie mit dem Vertrag. Bei Start und Business gelten die Servicezeiten Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr. Für Wochenenden kommt Support rund um die Uhr dazu. Der Engineer arbeitet aus der Ferne. Muss Hardware angegriffen werden, leitet er jemanden aus Ihrem Team mit dem Notfallplan in der Hand an.

Unter Umständen. Die NIS2-Richtlinie und das österreichische NIS-Gesetz verlangen von wesentlichen und wichtigen Einrichtungen Maßnahmen zu Betriebskontinuität und Vorfallsbewältigung, DORA stellt ähnliche Anforderungen an Finanzunternehmen. Ob Ihr Unternehmen betroffen ist, klärt Ihre Rechtsberatung. In jedem Fall sind Auswirkungsanalyse, Protokoll der Testwiederherstellungen und schriftlicher Plan genau die Nachweise, die Prüfer und große Kunden sehen wollen.

Wie lange bräuchte Ihr Unternehmen, um wieder zu laufen?

Wir prüfen Sicherungen und Monitoring, machen eine echte Wiederherstellung und sagen Ihnen, wie lange jede kritische Anwendung bis zum Wiederanlauf braucht.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen
Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet

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