Lösung · Nach Branche

Industrie und Produktion

In der Halle zählt jede Minute Stillstand. Der Fertigungsauftrag kommt nicht an der Maschine an, der Etikettendrucker druckt die Kundennummer nicht, der MES-Server antwortet nicht mehr: Die Leute an der Linie warten, die Rampe staut sich, und der nächste Auftrag fängt die Verspätung auf. Wir betreuen Ihre Server, Ihr ERP und Ihr Netzwerk aus der Ferne, trennen die Büro-IT von der Produktion und sind mit der Option Support rund um die Uhr auch für die Nachtschicht erreichbar. Unsere Techniker kommen nicht in die Halle, und in der Praxis ist das auch kaum nötig.

24/7
Überwachung und Hilfe für die Nachtschicht mit Support rund um die Uhr
IT / OT
zwei getrennte Netze, jede Verbindung dazwischen einzeln freigegeben
15 min
Reaktionszeit im Paket Premium
0
Anfahrten: alles läuft über einen gesicherten Fernzugang

Wofür wir geradestehen

Konfiguration, Systeme, Datenaustausch und Sicherheit. Verkabelung, Schaltschränke und Terminals an der Maschine bleiben bei Ihrer Instandhaltung oder Ihrem Elektriker. Die arbeiten mit unseren Anleitungen und, wenn nötig, mit unserem Techniker im Videocall.

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Büro hier, Produktion dort

Wir definieren Zonen, schreiben die Firewall-Regeln und setzen sie aus der Ferne um, sodass eine SPS, ein HMI-Panel oder der Linienrechner nur mit dem spricht, was er wirklich braucht. Die Dokumentation orientiert sich an IEC 62443 und ist so aufgebaut, dass Sie sie für NIS2-Nachweise und Kundenaudits weiterverwenden können.

Ein ERP, das nicht in die Knie geht

BMD, Mesonic WinLine, SAP Business One, Business Central oder Odoo, im eigenen Serverraum oder in der Cloud: Wir betreuen Server, Datenbank, Sicherung, Patches und Berechtigungen. Wartungsfenster stimmen wir mit Ihrem ERP-Partner ab und legen sie bewusst außerhalb von Monatsabschluss und Inventur.

Vom ERP an die Linie und zurück

Aufträge wandern ins MES oder auf die BDE-Terminals, Rückmeldungen zu Stückzahlen, Ausschuss und Materialverbrauch kommen zurück. Wir bauen und überwachen diese Schnittstellen, damit niemand am Schichtende Zahlen vom Laufzettel abtippt. Angenommen, ein Zerspanungsbetrieb erfasst Rüstzeiten bisher doppelt: Danach liest er sie direkt von den Terminals.

Server und Netz unter Beobachtung

Switches, Firewalls, Server und Sicherungsjobs werden laufend überwacht. Fällt um 2:40 Uhr die Verbindung zum Fertigwarenlager aus, geht sofort ein Alarm los. Mit Support rund um die Uhr weiß der diensthabende Techniker davon, bevor der Schichtleiter es bemerkt.

Fernzugang für Maschinenhersteller

Der Service des Maschinenbauers soll auf seine Anlage kommen, nicht in die Buchhaltung. Statt eines vor Jahren installierten und dauerhaft offenen Fernwartungsprogramms gibt es einen zeitlich begrenzten Zugang auf ein einzelnes Segment, der protokolliert wird und sich von selbst schließt.

Gleiche Betreuung für alle Schichten

Mit Support rund um die Uhr wird auch ein Ticket um drei Uhr früh bearbeitet, ebenso an Wochenenden und Feiertagen, an denen produziert wird. Die Reaktionszeiten dafür stehen in Ihrem Vertrag. Ohne diese Option gelten die Servicezeiten Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr.

So arbeiten wir mit Ihnen

Änderungen am Produktionsnetz legen wir in Ihre geplanten Stillstände und Wartungsfenster. Solange ein Auftrag läuft, wird nichts angefasst.

01

Aufnahme aus der Ferne

Netzwerkerkennung, Auswertung der Firewall-Regeln und Inventur der ERP-Umgebung. Dazu ein Gespräch mit der Produktionsleitung darüber, was keine zehn Minuten stehen darf.

02

Zonenplan

Sie erhalten die Aufteilung in Büro- und Produktionsnetz, die Liste der erlaubten Verbindungen, die Geräte, die sofort isoliert gehören, und einen Zeitplan entlang Ihrer Stillstände.

03

Umstellung in Etappen

Halle für Halle oder Linie für Linie konfigurieren wir remote. Muss ein Kabel auf einen anderen Port, steckt Ihr Instandhalter um, während wir das Ergebnis live verfolgen.

04

Laufender Betrieb

Überwachung, Patches in vereinbarten Fenstern, regelmäßige Durchsicht von Regeln und Herstellerkonten, Support passend zu Ihrem Schichtplan.

Ransomware kommt eher über das Postfach im Einkauf als über eine Maschine. Deshalb ist die Trennung von Büro- und Produktionsnetz die wirksamste Einzelmaßnahme in einem Werk. Angenommen, ein Kunststoffverarbeiter in Oberösterreich mit 80 Beschäftigten fängt sich über einen gefälschten Lieferschein einen Trojaner ein: Mit strikten Regeln stehen die Chancen gut, dass der Angriff an der Zonengrenze hängen bleibt, die Spritzgussmaschinen weiterlaufen und nur die Büro-PCs aus dem Backup wiederhergestellt werden müssen.

Häufige Fragen

Möglich. Mehrere Bereiche der Herstellung, etwa Maschinenbau, Fahrzeugbau, Elektronik oder Chemie, sind in der Richtlinie genannt, und ob Sie erfasst sind, hängt von Tätigkeit und Unternehmensgröße nach dem österreichischen NIS-Gesetz ab. Die rechtliche Einstufung übernimmt Ihre Rechtsberatung, wir liefern die technischen Fakten. Danach setzen wir unseren Teil um: Risikomanagement, Zugriffskontrolle, Vorfallsbehandlung und die Meldekette an CERT.at und die zuständige Behörde.

Nein. SPS-Programme, Rezepturen und die Inbetriebnahme von Anlagen liegen beim Maschinenbauer oder Ihren Automatisierungstechnikern. Wir übernehmen Netzwerk, Zugänge, Server, ERP, Schnittstellen und deren Absicherung. Diese Grenze halten wir schriftlich fest, damit bei einer Störung niemand rätseln muss, wen er verständigen soll.

Der Großteil der Arbeit ist Konfiguration und Software, dafür reicht ein gesicherter Fernzugang. Die wenigen Handgriffe, etwa einen defekten Switch tauschen oder ein Patchkabel umstecken, erledigt Ihre Instandhaltung nach einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, während unser Techniker zugeschaltet ist. Das geht meist schneller, als auf jemanden zu warten, der erst aus einer anderen Stadt anreist.

Oft lassen sie sich nicht aktualisieren, weil die Herstellersoftware ein neues Betriebssystem nicht verträgt. Also schotten wir sie ab: eigenes Segment, kein Internetzugang, nur die Verbindungen, die die Maschine braucht, gesperrte USB-Anschlüsse und ein gesichertes Festplattenabbild. So laufen sie weiter, bis der Hersteller eine unterstützte Version anbietet.

Im Gegenteil. Der ERP-Partner kümmert sich um Module, Auswertungen und die Schulung der Anwender, wir um die Infrastruktur: Server, Datenbank, Sicherung, Leistung und Konten. Die Aufteilung halten wir schriftlich fest, damit bei jedem Versionswechsel klar ist, wer die Umgebung vorbereitet und wer das Update einspielt.

Das Paket Start gibt es ab 890 € pro Monat zzgl. USt für bis zu 10 Benutzer, Business kostet 1.890 € pro Monat zzgl. USt, Premium beginnt bei 3.490 € pro Monat zzgl. USt. Einzelaufträge außerhalb des Pakets verrechnen wir mit 110 € pro Stunde zzgl. USt. Welches Paket passt, hängt vor allem von der Zahl der Arbeitsplätze, den abzudeckenden Zeiten und der Reaktionszeit ab, die sich Ihre Produktion leisten kann.

Sehen wir uns die IT Ihres Werks an

Beschreiben Sie in wenigen Zeilen Ihre Hallen, Ihr ERP und Ihren Schichtbetrieb. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einem Vorschlag, wo die Trennung der Netze beginnen sollte.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen
Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet

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