Leistung · Individualsoftware

Systemintegration

Nehmen wir einen Zulieferbetrieb in der Obersteiermark, der Metallteile für die Autoindustrie fertigt. Abrufe der deutschen Kunden kommen per EDI, werden aber ausgedruckt und im ERP erfasst. Die Fertigungsaufträge wandern per Excel an die Maschinen, Qualitätsdaten stehen in einer eigenen Datenbank, und die Rechnung an den Kunden verlangt ein bestimmtes Format, das niemand gern händisch befüllt. Über die Jahre sind einzelne Verbindungen entstanden, jede von einer anderen Firma gebaut, keine dokumentiert. Fällt eine davon aus, merkt man es erst, wenn eine Lieferung fehlt. Systemintegration heißt hier nicht, noch eine Verbindung dazuzubauen, sondern Ordnung zu schaffen: festlegen, welches System welche Daten führt, Schnittstellen über eine zentrale Stelle laufen lassen und so überwachen, dass ein Fehler auffällt, bevor er Kunden erreicht.

EDI
EDIFACT und VDA mit Kunden
E-Rechnung
ebInterface, PEPPOL, ZUGFeRD
OpenAPI
jede Schnittstelle dokumentiert
Monitoring
Warnung vor dem Kunden

Leistungsumfang

Vom Überblick über alle Verbindungen bis zum Betrieb, bei dem Sie jederzeit sehen, was läuft und was hängt.

Umfang mit unserem Technikteam abstimmen

Schnittstellenlandkarte

Alle Systeme und Datenflüsse auf einem Bild: wer liefert was an wen, wie oft, in welchem Format und wer bei Fehlern zuständig ist.

Führende Systeme

Artikel, Kunden, Preise, Aufträge, Bestände: Für jede Datenart gibt es genau ein System, das sie pflegt. Alle anderen lesen nur.

Middleware statt Wildwuchs

Statt vieler direkter Verbindungen eine zentrale Integrationsschicht, etwa mit n8n, Azure Logic Apps oder einer schlanken Eigenentwicklung, je nach Umfang und vorhandener Infrastruktur.

ERP und Fertigung

Anbindung von Business Central, SAP Business One, Mesonic WinLine, BMD oder Odoo an Fertigungs-, Lager- und Qualitätssysteme, über API, Datenbank oder Dateiaustausch.

Kunden und Lieferanten

EDI-Nachrichten wie Abrufe, Lieferavis und Rechnungen, E-Rechnung als ebInterface, über PEPPOL oder als ZUGFeRD und XRechnung für Geschäftspartner in Deutschland.

Fehlerbehandlung

Wiederholungsversuche, Warteschlangen und verständliche Fehlermeldungen an die zuständige Person, nicht an ein Sammelpostfach, das niemand liest.

Dokumentation

Jede Schnittstelle mit Beschreibung, Datenformat, Zuständigkeit und Testfällen, damit auch ein anderer Dienstleister sie warten kann.

So gehen wir vor

Wir beginnen mit dem Überblick und den Verbindungen, die am meisten Handarbeit oder Risiko verursachen. Der Rest folgt nach Priorität.

01

Bestandsaufnahme

Gespräche mit Fachbereichen und IT, Sichtung vorhandener Verbindungen und die Schnittstellenlandkarte.

02

Zielbild

Führende Systeme, Integrationsschicht und Reihenfolge der Umsetzung, von der Geschäftsführung freigegeben.

03

Umsetzung in Etappen

Schnittstelle für Schnittstelle, jeweils mit Test gegen Kopien echter Daten und einer Phase im Parallelbetrieb.

04

Betrieb

Überwachung, Alarmierung und Wartung, inklusive Anpassung, wenn ein Partner sein Format oder seine API ändert.

Die teuerste Schnittstelle ist die, für die sich niemand zuständig fühlt. Wenn ERP-Partner, Maschinenhersteller und Webagentur jeweils auf den anderen zeigen, bleibt der Fehler liegen. Legen Sie für jede Verbindung eine verantwortliche Stelle fest, und lassen Sie sie so bauen, dass ein Fehler klar einer Seite zugeordnet werden kann.

Häufige Fragen

Bei zwei oder drei Verbindungen nicht unbedingt. Ab etwa fünf Systemen, die Daten austauschen, spart eine zentrale Stelle Wartungsaufwand, weil Überwachung, Protokolle und Fehlerbehandlung nur einmal gebaut werden.

Das ist lösbar, über Datenbankzugriff, Import- und Exportdateien oder die Werkzeuge des Herstellers. Solche Verbindungen sind empfindlicher bei Updates, deshalb überwachen wir sie besonders eng und dokumentieren die Abhängigkeiten.

Mit Wartungsvertrag wir, als erste Anlaufstelle. Unser Monitoring zeigt, auf welcher Seite der Fehler liegt, und wir koordinieren mit ERP-Partner oder Kunden, statt dass Sie zwischen den Beteiligten vermitteln müssen.

Das hängt von Ihren Kunden ab. Manche verlangen ebInterface oder PEPPOL, Kunden in Deutschland zunehmend XRechnung oder ZUGFeRD. Wir prüfen, was Ihr ERP schon kann, und ergänzen nur, was fehlt.

Bringen wir Ordnung in Ihre Schnittstellen

Nennen Sie uns Ihre wichtigsten Systeme und die Stellen, an denen es heute hakt. Wir schlagen einen ersten Schritt vor.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen
Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet

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