Bereich 04 · Betrieb und Infrastruktur

IT-Infrastruktur

Wenn die Warenwirtschaft zäh wird oder der Server in die Jahre kommt, liegt der Griff zum Katalog des Händlers nahe: neuer Server, schnellere Festplatten, mehr Arbeitsspeicher. Oft ist das die teuerste aller Antworten. Apply schaut sich zuerst an, was Sie tatsächlich haben, wo es klemmt und woran es liegt, und empfiehlt erst dann, was sich lohnt. Das kann eine Einstellung in der Datenbank sein, ein anderes Speicherkonzept oder ein virtueller Arbeitsplatz für das Team im Homeoffice. Alles läuft aus der Ferne, und wir verkaufen keine Hardware.

Nur lesend
greifen wir bei der Bestandsaufnahme zu
110 €
pro Technikerstunde zzgl. USt
0 €
Provision auf Hardware, wir verkaufen keine
EU
Rechenzentren für virtuelle Arbeitsplätze

Erst messen, dann entscheiden

Wir ändern am ersten Tag nichts. Wir sammeln Daten, zeigen Ihnen, was sie bedeuten, und setzen danach nur um, was Sie freigeben. Der gesamte Ablauf findet per Fernzugriff statt.

01

Daten sammeln

Ein Mess-Agent läuft zwei bis drei Wochen mit, idealerweise über einen Monatsabschluss hinweg. So sehen wir echte Lastspitzen statt eines ruhigen Dienstagvormittags.

02

Zusammenhänge aufzeichnen

Welcher Dienst hängt woran? Nicht selten legt der Scanner seine PDFs noch auf einer Freigabe des alten Servers ab, den eigentlich alle für abgeschaltet halten.

03

Maßnahmen gewichten

Jeder Befund bekommt eine Einschätzung zu Risiko, Nutzen und Aufwand in Stunden. Sie sehen auf einen Blick, was sofort drankommt und was ins nächste Budget passt.

04

Umsetzen oder übergeben

Wir setzen die Maßnahmen in vereinbarten Wartungsfenstern um, oder Ihr bisheriger Dienstleister übernimmt sie anhand der Liste. Handgriffe vor Ort erledigt Ihr Personal nach unserer Anleitung.

Klassischer PC oder virtueller Arbeitsplatz

Virtuelle Desktops sind kein Allheilmittel. Der Vergleich zeigt, wo sie ihre Stärken haben und wo der gewohnte Rechner die bessere Wahl bleibt.

Variante 1

Lokaler PC

Programme und Dateien liegen auf dem Gerät der jeweiligen Person, so wie in den meisten Büros seit Jahrzehnten.

Startkosten
Gering, die Geräte sind schon da
Notebook im Zug vergessen
Unter Umständen eine Datenschutzverletzung mit Meldung an die DSB
Neuer Kollege am Montag
Gerät kaufen, liefern lassen, einrichten
Arbeiten ohne Internet
Möglich
CAD, BIM, Videoschnitt
Volle Leistung der eigenen Grafikkarte

Variante 2

Virtueller Arbeitsplatz

Der Desktop läuft im Rechenzentrum. Das Gerät vor Ihnen zeigt nur das Bild an und überträgt Tastatur und Maus.

Startkosten
Höher, Rechenleistung in der Cloud kostet monatlich
Notebook im Zug vergessen
Auf dem Gerät liegen keine Daten
Neuer Kollege am Montag
Zugang in einer Stunde, auch am eigenen Gerät
Arbeiten ohne Internet
Nicht möglich
CAD, BIM, Videoschnitt
Nur mit teuren GPU-Maschinen sinnvoll

Im Alltag

Was passt zu wem

Beide Modelle lassen sich problemlos mischen. Ein Teil des Teams arbeitet virtuell, der Rest behält seinen Rechner.

Lokaler PC
Kleines, stabiles Team mit fixem Büro
Virtueller Arbeitsplatz
Saisonkräfte, Außenstellen, Telearbeit
Mischbetrieb
Planung lokal, Verwaltung virtuell

Die meisten Leistungsprobleme sind keine Hardwareprobleme. Typische Ursachen, die wir immer wieder finden: ein Virenscanner, der jede Datenbankdatei bei jedem Zugriff prüft; eine Freigabe, die noch über ein veraltetes Protokoll angesprochen wird; ein Datenträger, der zu 95 % voll ist; ein nächtliches Backup, das bis in den Vormittag läuft. Jede dieser Bremsen lässt sich per Fernzugriff lösen, und keine davon behebt ein neuer Server.

Häufige Fragen

Das hängt an der Software. Gibt es Ihre Buchhaltungs- oder Branchenlösung als Cloud-Version und können die Dokumente nach SharePoint umziehen, ist der Server oft überflüssig. Läuft eine Anwendung nur lokal installiert, ist die Internetleitung schwach oder verlangt ein Kunde, dass Daten im Haus bleiben, kann er sich weiter rechnen. Im Infrastruktur-Check stellen wir beide Varianten mit Kosten über fünf Jahre gegenüber.

Im Gegenteil, das ist die ideale Aufteilung. Ihr Händler liefert und montiert Geräte, Ihr Elektriker zieht Kabel und tauscht Komponenten. Apply übernimmt Konfiguration, Dokumentation und laufende Kontrolle aus der Ferne und liefert den beiden genaue Vorgaben. Sie zahlen für niemanden eine lange Anfahrt.

Nein. Sinnvoll ist ein Start mit einer klar umrissenen Gruppe: die Saisonkräfte an der Rezeption eines Hotels in Tirol, die Buchhaltung, die zwei Tage pro Woche von zu Hause arbeitet, oder eine kleine Außenstelle ohne eigene IT. Wer in einem Ziviltechnikerbüro mit CAD oder BIM arbeitet, bleibt in der Regel an seiner Workstation.

Programme wie KMU.DIGITAL oder Digitalisierungsförderungen der Bundesländer gibt es, die Bedingungen ändern sich aber immer wieder. Ob Ihr Vorhaben förderfähig ist und welche Voraussetzungen für Beratende gelten, klären Sie am besten direkt mit der Wirtschaftskammer oder der Förderstelle Ihres Bundeslandes. Eine Förderzusage können wir nicht geben. Unterlagen wie Angebot, Leistungsbeschreibung und Bericht stellen wir Ihnen aber gern so zusammen, dass Sie sie für einen Antrag verwenden können.

Über ein verschlüsseltes Fernwartungswerkzeug mit persönlichen Konten und zweitem Faktor. Jede Sitzung wird protokolliert, und Sie können den Zugang jederzeit sperren. Vor dem ersten Zugriff schließen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO ab.

Wie steht es um Ihre Infrastruktur?

Nennen Sie uns die Zahl der Arbeitsplätze, Server und Standorte. Innerhalb eines Werktags schlagen wir vor, wo wir beginnen würden und mit wie vielen Stunden Sie rechnen sollten.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen
Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet

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