Nehmen wir einen Zulieferer für die Automobilindustrie in der Steiermark mit 140 Beschäftigten in Verwaltung und Fertigung. Ein einziger, sehr fähiger IT-Verantwortlicher kümmert sich um das ERP, die Laptops im Vertrieb, das WLAN in der Halle und die Kameras am Werkstor. Dann schickt der größte Kunde, ein deutscher Konzern, einen Lieferanten-Fragebogen zur Informationssicherheit: vierzig Fragen zu Zwei-Faktor-Anmeldung, getesteten Wiederherstellungen und Notfallprozessen, Frist zwei Wochen. Am Können fehlt es nicht, an Stunden schon. Apply verstärkt dieses Team per Fernwartung genau dort, wo es eng wird, und ersetzt niemanden.
Ihr IT-Verantwortlicher kann endlich zwei Wochen am Stück weg
Was Apply übernimmt
Ab dieser Größe entscheidet nicht mehr der einzelne Laptop darüber, ob der Montag gut anfängt, sondern Server, Identitäten, Berechtigungen und Daten. Ihr internes Team behält das Wissen über den Betrieb, Apply kümmert sich um das Fundament darunter.
Windows Server und Linux im eigenen Serverraum, bei einem Anbieter wie Exoscale, Anexia oder Hetzner oder in einer EU-Region von Microsoft Azure. Patches spielen wir in vereinbarten Wartungsfenstern ein, und jede Änderung landet mit Datum und Namen im Änderungsprotokoll.
Berechtigungen nach Rolle
Active Directory und Entra ID bekommen eine saubere Gruppenstruktur nach Abteilungen statt Einzelfreigaben, die vor Jahren „nur ausnahmsweise“ erteilt wurden. Wer am Montag anfängt, hat am Montag seine Zugänge. Wer am Freitag geht, verliert sie noch am selben Nachmittag, den ERP-Zugang eingeschlossen.
Sicherungen, die sich zurückspielen lassen
Server, Microsoft 365 und die ERP-Datenbank werden nach Plan gesichert, eine Kopie liegt außerhalb des Unternehmens. In vereinbarten Abständen stellen wir ein zufällig gewähltes System wieder her und notieren, wie lange es gedauert hat. Solange niemand zurückgesichert hat, ist ein Backup nur eine Annahme.
Netzwerk und Internetleitungen
Firewall, Switches und WLAN-Access-Points werden aus der Ferne konfiguriert und überwacht. Gäste-WLAN, Kameras und Maschinen in der Halle kommen in eigene VLANs, und fällt die Glasfaser aus, übernimmt automatisch eine vorhandene LTE- oder 5G-Leitung.
Kundenfragebögen, NIS2 und TISAX
Wir helfen, die Sicherheitsfragebögen großer Kunden ehrlich zu beantworten, und sammeln die Nachweise: Stand der Zwei-Faktor-Anmeldung, Sicherungskonzept, Meldeprozess für Vorfälle, Protokoll privilegierter Zugriffe. Verlangt ein Kunde aus der Autoindustrie ein TISAX-Assessment, bereiten wir die technische Seite vor.
Regelmäßiger Bericht mit Zahlen
In vereinbarten Abständen eine Auswertung aus dem Ticketsystem: Anzahl der Anfragen, eingehaltene Fristen, Stand von Patches und Sicherungen, absehbare Risiken. Damit planen Sie das IT-Budget fürs nächste Jahr, statt Ausgaben im Nachhinein zu rechtfertigen.
Eigenes Team, externer Partner oder beides
Kaum ein mittelständisches Unternehmen entscheidet sich für ganz intern oder ganz extern. Diese drei Modelle begegnen uns am häufigsten, und das mittlere übersteht Urlaubszeit und Krankenstände am besten.
Modell 1
Alles intern
Eine Person macht alles, vom Tonerwechsel bis zur Firewall-Regel.
Kennt den Betrieb in- und auswendig
Weiß, wer was wofür braucht
Ein Krankenstand legt alles lahm
Sicherheit kommt immer nach dem Dringenden
Die Aufteilung, die funktioniert
Modell 2
Geteilte Zuständigkeit
Ihr IT-Verantwortlicher behält ERP und Anwender, Apply übernimmt Infrastruktur und Sicherheit.
Vertretung ist geregelt
Urlaub und Krankenstand stoppen den Betrieb nicht
Spezialwissen auf Abruf
Netzwerk, Intune und Backup liegen bei Apply
Modell 3
Vollständig ausgelagert
Die gesamte IT in einem Vertrag, mit einer festen Ansprechperson.
Eine verantwortliche Stelle
Die Geschäftsführung entscheidet, statt zu verwalten
Regeln auf Papier
Fristen und Umfang stehen im Vertrag
Häufige Fragen
Vielleicht fällt Ihr Unternehmen gar nicht direkt unter die NIS2-Richtlinie oder das österreichische NIS-Gesetz. Ist Ihr Kunde aber eine wesentliche oder wichtige Einrichtung, muss er auch die Sicherheit seiner Lieferkette berücksichtigen. Daher kommen die Fragen zu Anmeldung, Sicherung und Vorfallsmeldung. Ob die Pflichten für Sie selbst gelten, klärt Ihre Rechtsberatung. Apply beantwortet den technischen Teil ohne Schönfärberei und setzt fehlende Maßnahmen um, bevor der Fragebogen im nächsten Jahr wiederkommt.
Nein. Er kennt Ihre Maschinen, Gewohnheiten und Anwender besser als jeder Externe und bleibt die zentrale Figur. Apply nimmt ihm Routine, Überwachung und die sehr technischen Themen ab, etwa Firewall, Intune oder eine heikle Wiederherstellung, damit er Zeit für ERP und Projekte hat. Und er kann seinen Urlaub am Wörthersee verbringen, ohne den Laptop einzupacken.
Über eine gemeinsame Ticket-Warteschlange und klare Regeln: ERP und Anwender in der Fertigung übernimmt er, Netzwerk, Server, Sicherung und Sicherheit übernimmt Apply. Ein halbstündiger Videotermin pro Woche oder alle zwei Wochen reicht, um Offenes und geplante Änderungen durchzugehen. Die Dokumentation, die dabei entsteht, gehört Ihrem Unternehmen, auch falls Sie später den Dienstleister wechseln.
Nein. Apply ersetzt weder den Partner für BMD, Mesonic WinLine, SAP Business One oder Business Central noch den Entwickler Ihrer Individualsoftware. Wir kümmern uns um die Schicht darunter: Server, Datenbank, Performance, Sicherung, Fernzugänge und Update-Fenster. Der Partner findet eine dokumentierte Umgebung vor, und Sie müssen nicht mehr zwischen zwei Versionen derselben Störung vermitteln.
Nein, und das schreiben wir auch so in jeden Fragebogen. Wir arbeiten nach den Grundsätzen der ISO 27001, haben Zugriffe, Protokolle und Prozesse entsprechend organisiert und unterstützen Sie, wenn Ihr Unternehmen selbst eine Zertifizierung oder ein TISAX-Label anstrebt. Das Zertifikat vergibt eine akkreditierte Stelle, nicht Apply.
Nennen Sie uns die Zahl der Beschäftigten, der Server und was darauf läuft. Wir sehen uns den Bestand an und schicken Ihnen einen Preis mit einer konkreten Aufgabenliste.
Erreichbarkeit Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet
Ihre Anfrage ist eingegangen
Sie hören spätestens am nächsten Werktag von uns. Haben Sie einen Ausfall gemeldet, der Ihr Team gerade blockiert, kümmern wir uns zuerst darum.
Wir klären Offenes. Fehlt uns eine Angabe für die Einschätzung, schreiben wir Ihnen oder schlagen einen kurzen Videotermin über Teams oder Google Meet vor.
Sie erhalten ein Angebot. Darin stehen Umfang, Preis in Euro zzgl. USt und ein realistischer Starttermin, ohne Kleingedrucktes.
Sie entscheiden. Das Angebot kommt per E-Mail. Nehmen Sie sich Zeit, fragen Sie zu jedem Punkt nach und entscheiden Sie danach in Ruhe.
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