Leistung · Datensicherung und Wiederherstellung

Backup-Einrichtung

Ein Ziviltechnikerbüro in Innsbruck mit neun Beschäftigten: CAD-Pläne auf dem NAS, die Buchhaltung in RZL, Projektmails in Microsoft 365. Gesichert wird seit Jahren auf eine USB-Festplatte, die dauerhaft am Server hängt. Ob sich daraus ein kompletter Projektordner zurückholen lässt, hat nie jemand ausprobiert. Viele Betriebe sind in genau dieser Lage. Es gibt eine Sicherung, aber keine Antwort auf die zwei Fragen, die im Ernstfall zählen: Wie viel Arbeit ist verloren, und wie lange steht der Betrieb? Die Backup-Einrichtung beginnt mit diesen zwei Zahlen für jedes System. Daraus entsteht ein Konzept nach der 3-2-1-Regel, das die gesetzliche Aufbewahrung berücksichtigt, auf Fehler aufmerksam macht und regelmäßig durch echte Wiederherstellungen beweist, dass es funktioniert. Eingerichtet wird alles per Fernzugriff.

3-2-1
drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus
Unveränderbar
eine Kopie gegen Ransomware
7 Jahre
Aufbewahrung nach BAO eingeplant
Testprotokoll
mit gemessener Dauer

Leistungsumfang

Das Konzept richtet sich nach Ihren Systemen und danach, wie lange Sie ohne sie auskommen. Diese Punkte gehören dazu.

Umfang mit unserem Technikteam abstimmen

Bestand und Ziele

Welche Daten liegen wo: Server, NAS, Laptops, Microsoft 365, Branchensoftware, Cloud-Dienste. Für jedes System legen wir fest, wie viel Datenverlust tragbar ist und wie schnell es wieder laufen muss.

Aufbau nach 3-2-1

Drei Kopien der Daten auf zwei unterschiedlichen Medien, eine davon an einem anderen Ort. Zusätzlich eine Kopie, die unveränderbar oder vom Netz getrennt ist, damit Schadsoftware sie nicht erreicht.

Aufbewahrung und Löschung

Bücher, Aufzeichnungen und Belege sind nach der Bundesabgabenordnung (BAO) grundsätzlich sieben Jahre aufzubewahren. Gleichzeitig verlangt die DSGVO, personenbezogene Daten nicht länger als nötig zu speichern. Wir planen Aufbewahrungsstufen, die beides berücksichtigen.

Cloud-Dienste mitsichern

Postfächer, OneDrive, SharePoint und Teams bzw. Gmail und Drive werden mit einem eigenen Werkzeug gesichert. Der Anbieter hält den Dienst am Laufen, gelöschte oder verschlüsselte Daten wiederherzustellen ist nach seinen Bedingungen aber in der Regel Ihre Aufgabe.

Getrennte Zugänge

Die Sicherung bekommt eigene Konten mit Mehrfaktor-Anmeldung, die nicht an Ihr Firmenverzeichnis gekoppelt sind. So kann ein Angreifer mit einem gestohlenen Administratorkonto die Sicherungen nicht löschen.

Überwachung

Fehlgeschlagene oder ausgebliebene Sicherungen melden sich bei einer benannten Person in Ihrem Betrieb und bei uns. Ein Job, der nichts mehr meldet, wird wie ein Fehler behandelt.

Wiederherstellungstests

Regelmäßige Rücksicherung einzelner Dateien, einer Datenbank und eines ganzen Servers mit datiertem Protokoll und gemessener Dauer, als Nachweis gegenüber Versicherung, Wirtschaftsprüfung oder Datenschutzbehörde.

So gehen wir vor

Der Zeitplan hängt von Datenmenge und Zahl der Systeme ab und wird vor dem Start festgelegt, einschließlich des ersten Tests.

01

Bestandsaufnahme

Was wird heute gesichert, wohin, wie oft, und wurde jemals etwas zurückgeholt?

02

Konzept und Angebot

Werkzeuge, Speicherziele, Aufbewahrungsstufen, Zeitfenster. Lizenzen und Speicher getrennt von unserem Aufwand.

03

Einrichtung

Sicherungsjobs, Verschlüsselung, getrennte Zugänge und Warnungen, eingerichtet per Fernzugriff ohne Unterbrechung des Betriebs.

04

Erster Wiederherstellungstest

Wir stellen ein komplettes System wieder her und messen die Zeit. Dieser Wert ist Ihr belegtes Wiederherstellungsziel.

Sieben Jahre Aufbewahrung heißt nicht sieben Jahre tägliche Sicherungen. Die Pflicht nach der BAO betrifft Bücher und Belege, nicht jeden Stand jedes Servers. Wer alles sieben Jahre täglich aufhebt, zahlt für Speicher, den niemand braucht, und behält personenbezogene Daten, die längst gelöscht sein sollten. Besser ist ein Stufenmodell: tägliche Stände für einige Wochen, monatliche für ein Jahr und ein jährlicher, unveränderbarer Archivstand der Buchhaltung für die gesetzliche Frist.

Häufige Fragen

So oft, wie Sie Arbeit verlieren dürfen. Für die Buchhaltung am Monatsende oder eine Shopdatenbank kann das stündlich sein, für ein Projektarchiv reicht einmal täglich. Wir legen das pro System fest, statt alles gleich zu behandeln.

Die Warnung kommt sofort. Wann wir reagieren, hängt von Ihrem Paket ab: in der Regelzeit Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, oder mit Premium auch am Wochenende. Wichtig ist, dass ein einzelner Fehlschlag durch die mehrfache Aufbewahrung keine Lücke reißt.

Die, die zu Ihrer Umgebung passt, etwa Veeam für Server und virtuelle Maschinen, Synology Active Backup bei vorhandenem Synology-NAS oder spezialisierte Werkzeuge für Microsoft 365. Wir sind an keinen Hersteller gebunden.

Ja. Die DSGVO verlangt, dass Sie Daten nach einem Zwischenfall rasch wiederherstellen können und Ihre Maßnahmen regelmäßig prüfen. Getestete und dokumentierte Sicherungen sind dafür ein wichtiger Nachweis.

Unsere Arbeit kostet 110 € pro Stunde zzgl. USt oder ist Teil eines Pakets Start, Business oder Premium. Lizenzen und Speicher werden getrennt angeboten. Ein NAS kaufen Sie nach unserer Empfehlung, eine Person aus Ihrem Team schließt es nach bebilderter Anleitung an, den Rest erledigen wir aus der Ferne.

Sicherungen, die im Ernstfall halten

Nennen Sie uns Ihre Systeme, die Datenmenge und wie lange der Betrieb ohne sie auskommt. Wir schlagen ein Sicherungskonzept vor.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen
Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet

Wir setzen nur technisch notwendige Cookies ein: für den Betrieb der Website und um sich den gewählten Ort zu merken. Werbe- oder Tracking-Cookies gibt es nicht. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.