Bereich 03 · Betrieb und Infrastruktur

Systemadministration

Server fallen selten spektakulär aus. Meist läuft eine Umgebung jahrelang „irgendwie“, bis ein voller Datenträger, ein abgelaufenes Zertifikat oder ein nie eingespieltes Update an einem Monatsletzten die Lohnverrechnung blockiert. Systemadministration bedeutet, solche Dinge zu sehen, bevor sie wehtun. Apply betreut Ihre Server, den Verzeichnisdienst, die Identitäten in Microsoft 365 und Ihre virtuellen Maschinen aus der Ferne, mit persönlichen Zugängen für jede Technikerin und jeden Techniker und einer lückenlosen Änderungshistorie.

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geteilte Admin-Konten, jeder Zugriff ist personalisiert
Windows + Linux
aus einem Team, ohne Zuständigkeitsgrenzen
110 €
pro Stunde zzgl. USt für Einzelaufträge
ab 69 €
inkl. USt, Fernwartungssitzung für Privatkunden

Fünf Befunde, die wir fast überall finden

Keiner davon legt heute etwas lahm. Aber jeder taucht irgendwann im Nachbericht eines ernsten Vorfalls auf. Alle fünf lassen sich per Fernwartung beheben, meist innerhalb weniger Wochen.

Das Server-Betriebssystem ist aus dem Support gefallen

Was wir tun. Wir planen die Ablöse samt Datenübernahme und Testlauf, abgestimmt auf Jahresabschluss und Urlaubszeiten, statt sie auf „nächstes Jahr“ zu verschieben.

Alle Beschäftigten arbeiten mit Administratorrechten

Was wir tun. Normale Konten für den Alltag, erhöhte Rechte nur bei Bedarf und protokolliert. Branchenprogramme, die angeblich Adminrechte brauchen, bringen wir in den meisten Fällen auch ohne zum Laufen.

Ein Server macht alles gleichzeitig

Was wir tun. Domänencontroller, Dateiablage, BMD-Datenbank und Druckserver auf einer Maschine: Wir trennen die Rollen auf virtuelle Server, damit ein Update nicht den ganzen Betrieb mitreißt.

Lizenzen laufen für Leute, die längst weg sind

Was wir tun. Ein Austrittsprozess, den die Personalabteilung auslöst, und ein halbjährlicher Abgleich, bei dem jede Abteilungsleitung bestätigt, wer worauf zugreifen darf.

Warnungen gehen an ein Postfach, das niemand liest

Was wir tun. Alarme für Speicherplatz, Dienste und Zertifikate landen bei einer zuständigen Person mit genug Vorlauf, statt im Ordner „Serverberichte“ mit 4.000 ungelesenen Nachrichten.

Ein offener RDP-Port im Internet ist nach wie vor ein beliebter Einstieg für Ransomware-Banden, die es auf kleine Betriebe abgesehen haben. Oft wurde er während des ersten Lockdowns „nur vorübergehend“ freigeschaltet und danach vergessen. CERT.at warnt regelmäßig vor genau solchen offenen Zugängen. Bei der ersten Durchsicht suchen wir deshalb gezielt nach offenen Ports, Konten ohne zweiten Faktor und Systemen ohne Herstellersupport. Diese Punkte schließen wir zuerst, noch vor jeder sichtbaren Verbesserung.

Häufige Fragen

Erstaunlich wenig. Nennen Sie uns eine Person, die weiß, wie der Betrieb tickt, schicken Sie die vorhandene Serverliste, auch wenn sie lückenhaft ist, und geben Sie uns einen ersten Zugang, meist ein VPN, das wir gemeinsam im Videocall einrichten. Eine automatische Erfassung zeichnet dann Netzwerk und Geräte auf, und nach ein paar Tagen entscheiden wir auf Basis von Daten. Hat der frühere Dienstleister nichts dokumentiert, ist das kein Hindernis: Die Dokumentation neu aufzubauen gehört zum Einstieg.

Den Defekt erkennen wir aus der Ferne, bestimmen das genaue Ersatzteil und eröffnen den Garantiefall beim Hersteller. Den Tausch übernimmt der Servicetechniker des Herstellers, das Personal im Rechenzentrum oder jemand aus Ihrem Team nach unserer bebilderten Anleitung. Wir bleiben per Videocall dabei und prüfen danach, ob sich das RAID sauber neu aufbaut.

Ja. Ob VPS, dedizierter Server oder virtuelle Maschinen in Azure oder AWS: Wir arbeiten in Ihrem Konto und über Ihr Kundenportal und verschieben nichts ohne Grund. Wir brauchen nur zweierlei: Der Hostingvertrag bleibt auf Ihr Unternehmen registriert, und unsere Leute erhalten eigene, delegierte Logins.

Ja, und zwar alles unterhalb der Anwendung: Betriebssystem, SQL-Server, Speicherplatz, Datensicherung, Updates und Zugriffsrechte. Programmupdates und fachliche Fragen zur Buchhaltungs- oder Lohnsoftware bleiben beim Hersteller oder dessen Vertriebspartner. Wir stimmen die Termine mit ihm ab, damit ein Versionsupdate nicht mitten in den Monatsabschluss fällt.

Ja. Für Unternehmen verrechnen wir Einzelaufträge mit 110 € pro Stunde zzgl. USt oder zum Fixpreis, wenn der Umfang klar ist, etwa bei der Migration eines Servers oder beim Aufräumen des Microsoft-365-Tenants. Privatkunden bekommen eine Fernwartungssitzung ab 69 € inkl. USt; schreiben Sie dafür an support@apply.at.

Beschreiben Sie uns Ihre Serverlandschaft

Nennen Sie uns die Zahl Ihrer Server, wo sie stehen und wer sie heute betreut. Wir sehen uns die Angaben an und sagen Ihnen, wo wir ansetzen würden.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen
Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet

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