Leistung · Daten und Analyse

Data Warehouse

Nehmen wir einen Onlineshop für Outdoor-Ausrüstung aus Salzburg. Verkauft wird über Shopware, Amazon und Kaufland.at, die Warenwirtschaft läuft in Business Central, die Buchhaltung macht die Steuerberatungskanzlei in BMD. Jeden Montag baut jemand drei Stunden lang eine Excel-Liste für die Geschäftsführerin zusammen, und jede Woche passen die Zahlen nicht zu denen der Buchhaltung, weil Retouren, Gutscheine und Versandkosten überall anders behandelt werden. Ein Data Warehouse beendet dieses Ritual. Es ersetzt keines der Programme, sondern holt die Daten aus allen Quellen, bringt sie in ein einheitliches Format und bewahrt ihre Geschichte auf, auch wenn später ein System gewechselt wird. Darauf setzen die Berichte auf, und Einkauf, Marketing und Geschäftsführung sehen endlich dieselben Zahlen.

Eine Quelle
für alle Kennzahlen
EU-Hosting
auf Konten Ihres Unternehmens
Nächtliche Ladung
mit Prüfungen und Warnung
Abgestimmt
mit der Buchhaltung, auf den Cent

Leistungsumfang

Ein nützliches Data Warehouse für ein KMU braucht keine Konzernarchitektur. Es braucht verlässliche Anbindungen, klare Definitionen und Zahlen, denen die Steuerberatung nicht widerspricht.

Umfang mit unserem Technikteam abstimmen

Begriffe, bevor Tabellen entstehen

Was ist Umsatz: brutto, netto, nach Retouren, mit oder ohne Versandkosten? Was gilt als aktive Kundschaft? Wir schreiben die Definitionen auf und lassen sie von Geschäftsführung und Buchhaltung freigeben.

Anbindungen an Ihre Quellen

Business Central, Odoo oder Exporte aus BMD und RZL; Shopware, WooCommerce oder Shopify per API; Abrechnungsberichte aus Amazon Seller Central und Kaufland.at; Google Ads und Meta; Excel-Listen aus SharePoint.

Ein österreichischer Kalender

Feiertage, Schulferien je Bundesland, Aktionszeiträume wie Black Friday oder die Einkaufssamstage im Advent und die Umsatzsteuersätze von 20, 13 und 10 % sauber getrennt. So vergleichen Sie Wochen, die tatsächlich vergleichbar sind.

Speicherort

PostgreSQL bei Exoscale in Wien, bei Hetzner oder IONOS, oder ein verwalteter Datenbankdienst bei Azure, AWS oder Google Cloud in einer EU-Region, immer auf Konten, die Ihrem Unternehmen gehören.

Geprüfte Ladeläufe

Transformationen mit dbt und automatischen Tests. Schlägt eine Ladung fehl oder springt eine Summe aus dem Rahmen, geht eine Warnung hinaus, und die Berichte zeigen das Datum des letzten verlässlichen Stands.

Datensparsamkeit

Namen und E-Mail-Adressen braucht eine Auswertung selten. Was nicht nötig ist, wird pseudonymisiert, und Rechte werden nach Rollen vergeben.

Dashboards für die, die sie nutzen

Power BI oder Metabase mit einer Ansicht pro Abteilung, lesbar am Handy und geschützt über die Anmeldung von Microsoft 365 oder Google Workspace.

So gehen wir vor

Wir beginnen mit einer Quelle und einem Bericht. Weitere kommen dazu, sobald der erste in der Montagsbesprechung tatsächlich verwendet wird.

01

Fragen sammeln

Ein Workshop von zwei Stunden per Videocall: Welche zehn Fragen soll das Warehouse beantworten, und welche Kennzahlen stehen dahinter?

02

Erster Bericht aus einer Quelle

Meist aus der Warenwirtschaft. Er wird mit der Buchhaltung abgestimmt, bevor irgendetwas anderes dazukommt.

03

Quelle für Quelle erweitern

Webshop, Marktplätze, Werbekonten, jeweils mit eigenen Tests und eigener Abstimmung.

04

Übergabe oder Betreuung

Einschulung von ein, zwei Personen in Ihrem Team und auf Wunsch laufende Betreuung der Ladeläufe durch uns.

Amazon überweist keinen Umsatz, sondern einen Saldo. In der Auszahlung stecken Verkäufe, Gebühren, Rückerstattungen, Werbekosten und manchmal Einbehalte für spätere Retouren. Wer nur die Auszahlungen ins Warehouse lädt, sieht einen Marktplatz, der kaum etwas einbringt. Wer nur die Bestellungen lädt, sieht einen, der glänzend verdient. Wir zerlegen die Abrechnungsberichte in ihre Bestandteile, damit die Marge pro Kanal wirklich vergleichbar wird.

Häufige Fragen

Bei einer Quelle und wenigen Fragen durchaus, zumindest eine Zeit lang. Sobald Webshop, Marktplätze und Werbung dazukommen, baut jeder Bericht dieselben Verknüpfungen auf eigene Weise nach, und die Zahlen laufen auseinander. Das Warehouse erledigt diese Arbeit einmal, zentral und geprüft.

Die benannte Person erhält eine Warnung, der Lauf wird wiederholt, und jeder Bericht zeigt, bis zu welchem Datum die Zahlen aktuell sind. Niemand entscheidet mit Zahlen von vorgestern und hält sie für die von heute.

Das Warehouse ersetzt keine Buchhaltung, es liest nur. Wir stimmen die Umsätze jedes Monats mit den Werten aus BMD oder RZL ab und dokumentieren jede Abweichung, etwa Gutschriften mit Datum am Monatsersten oder Anzahlungen, die noch keiner Lieferung zugeordnet sind.

Power BI wird je nach Plan pro Person lizenziert, Metabase gibt es als Open-Source-Version für einen eigenen Server. Das Hosting hängt vom Datenvolumen ab und bleibt bei KMU meist überschaubar. Im Angebot trennen wir fixe und variable Kosten; unsere Arbeit verrechnen wir nach Angebot auf Basis von 110 € pro Stunde zzgl. USt.

Ja. Code und Dokumentation liegen im Repository Ihres Unternehmens, und wir schulen die Person ein, die übernimmt. Wollen Sie die Ladeläufe lieber nicht selbst betreuen, übernehmen wir das dauerhaft.

Data Warehouse aufbauen

Nennen Sie uns die Berichte, die heute noch händisch entstehen, und die Programme, aus denen die Zahlen kommen. Wir bauen den ersten Bericht und stimmen ihn mit Ihren bisherigen Werten ab.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen
Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet

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