Rund um WordPress kursieren zwei Meinungen: Es sei kinderleicht, und es sei ein Sicherheitsrisiko. Beides stimmt, je nachdem, wer die Installation aufsetzt und wer sie danach pflegt. Dieselbe Software kann eine schnelle Website sein, auf der das Sekretariat in fünf Minuten einen Beitrag veröffentlicht, oder ein Gebilde aus vierzig Erweiterungen, bei dem niemand mehr ein Update wagt. Entschieden wird das lange vor der ersten Zeile Code. Angenommen, eine Steuerberatungskanzlei in Graz mit zwölf Beschäftigten möchte Steuertipps zur Arbeitnehmerveranlagung veröffentlichen, eine englische Version für Mandantschaft aus dem Ausland anbieten und Erstgespräche online buchen lassen. Wenn diese Anforderungen schriftlich vorliegen, reichen ein eigenes Theme und eine Handvoll gut gewarteter Plugins. Alles, was darüber hinausgeht, braucht eine Begründung.
Wir programmieren Blöcke für den Gutenberg-Editor: Leistungsübersicht, Teamseite, Preistabelle, Terminhinweis, Download-Liste. Ihr Team setzt daraus neue Seiten zusammen, ohne Page-Builder und ohne dass die mobile Ansicht auseinanderfällt.
Rollen und Freigaben
Wer schreibt, wer prüft, wer darf Plugins anfassen: Das legen wir in WordPress-Rollen fest. Entwürfe warten auf Freigabe, und die Einstellungen bleiben einer kleinen Gruppe vorbehalten.
Mehrsprachigkeit ohne Chaos
Deutsch als Hauptsprache, Englisch oder Italienisch als Zweitsprache mit Polylang oder WPML, eigenen URLs pro Sprache und korrekten hreflang-Angaben, damit Suchmaschinen die Versionen richtig zuordnen.
Pflichtangaben und Einwilligung
Impressum nach § 5 ECG samt Offenlegung nach Mediengesetz, Datenschutzerklärung und ein Cookie-Banner, das Statistik und eingebettete Videos erst nach Zustimmung lädt, wie es § 165 TKG 2021 verlangt.
Formulare und Terminbuchung
Kontaktformulare mit Datenschutzhinweis, Spamschutz ohne lästige Bilderrätsel und bei Bedarf eine Buchungsstrecke, die freie Zeiten aus Microsoft 365 oder Google Kalender liest.
Grundschutz ab dem ersten Tag
Zwei-Faktor-Anmeldung für alle Admin-Konten, begrenzte Anmeldeversuche, Caching, Bilder in WebP und eine tägliche Sicherung, die nicht auf demselben Server liegt.
So gehen wir vor
Wie lange das Projekt dauert, hängt fast nie an der Programmierung. Es hängt daran, wie viele unterschiedliche Seitentypen es gibt und wann die Texte fertig sind.
01
Inhalte erheben
Bevor über Farben gesprochen wird, klären wir per Videotermin, was Ihr Team heute veröffentlicht und künftig veröffentlichen will: News, Stellenanzeigen, Veranstaltungen, Fachbeiträge. Daraus ergibt sich die Liste der Blöcke.
02
Blöcke bauen und ausprobieren
Wir entwickeln das Theme auf einer Testumgebung. Sie legen dort zwei oder drei echte Seiten selbst an und merken schnell, ob die Bausteine im Alltag taugen.
03
Befüllen und anbinden
Texte werden übernommen oder neu eingepflegt, Formulare an Ihr Postfach oder CRM angeschlossen, Sprachversionen verknüpft und Weiterleitungen von alten Adressen vorbereitet.
04
Übergabe
Livegang mit 301-Weiterleitungen, Übertragung aller Zugänge an Ihr Unternehmen, eine Einschulung per Teams oder Google Meet und ein kurzes Dokument, wer welche Updates in welchem Rhythmus einspielt.
Ein Premium-Plugin mit abgelaufener Lizenz funktioniert weiter, bekommt aber keine Sicherheitsupdates mehr. Das ist eine der häufigsten Schwachstellen auf WordPress-Seiten kleiner Betriebe: Das Formular- oder SEO-Plugin wurde vor Jahren mit der Kreditkarte einer Person gekauft, die längst nicht mehr im Haus ist, die Verlängerung ist gescheitert, und niemand hat es bemerkt. Wir registrieren deshalb jede Lizenz auf Ihr Unternehmen mit einer allgemeinen Adresse wie office@ Ihrer Domain und halten die Ablaufdaten im Übergabedokument fest.
Häufige Fragen
Ja, wenn es gepflegt wird. Der Kern bekommt regelmäßig Sicherheitsupdates. Die eigentlichen Risiken sind verwaiste Plugins, schwache Passwörter und Updates, die niemand einspielt. Mit einer kurzen Plugin-Liste, Zwei-Faktor-Anmeldung und einer klar zuständigen Person ist WordPress nicht unsicherer als andere Systeme dieser Größenordnung.
Das prüfen wir zuerst. Ist das Theme schlank und sind die Plugins aktuell, lässt sich die Seite schrittweise modernisieren. Hängt alles an einem schweren Page-Builder oder einem nicht mehr gepflegten Kauf-Theme, ist ein neues Theme oft günstiger. Texte, Bilder und URLs übernehmen wir in beiden Fällen.
Nur, wenn Sie tatsächlich online verkaufen. Für eine Kanzlei, eine Ordination oder einen Handwerksbetrieb ohne Shop wäre WooCommerce Ballast, der gewartet werden muss. Soll später ein Shop dazukommen, lässt er sich nachrüsten, ohne das Theme neu zu bauen.
Bei einem Anbieter Ihrer Wahl mit Rechenzentrum in Österreich oder der EU, zum Beispiel auf einem verwalteten Hosting oder einem eigenen VPS. Der Vertrag läuft auf Ihr Unternehmen. Wir richten den Server ein oder arbeiten mit dem bestehenden Hosting, solange es aktuelle PHP-Versionen und SSH-Zugang bietet.
Das hängt von der Zahl der Seitentypen, Sprachen und Anbindungen ab. Nach dem ersten Videotermin erhalten Sie ein Angebot nach Aufwand, gegliedert in Phasen. Nachträgliche Änderungen rechnen wir mit 110 € pro Stunde zzgl. USt ab.
Beschreiben Sie kurz, was auf der Website passieren soll und ob es schon eine Seite gibt. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit Rückfragen und einem Terminvorschlag.
Erreichbarkeit Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet
Ihre Anfrage ist eingegangen
Sie hören spätestens am nächsten Werktag von uns. Haben Sie einen Ausfall gemeldet, der Ihr Team gerade blockiert, kümmern wir uns zuerst darum.
Wir klären Offenes. Fehlt uns eine Angabe für die Einschätzung, schreiben wir Ihnen oder schlagen einen kurzen Videotermin über Teams oder Google Meet vor.
Sie erhalten ein Angebot. Darin stehen Umfang, Preis in Euro zzgl. USt und ein realistischer Starttermin, ohne Kleingedrucktes.
Sie entscheiden. Das Angebot kommt per E-Mail. Nehmen Sie sich Zeit, fragen Sie zu jedem Punkt nach und entscheiden Sie danach in Ruhe.
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