Leistung · Websites und Webanwendungen

Shopify und weitere Plattformen

Die Frage „Welches Shopsystem ist das beste?“ lässt sich abstrakt nicht beantworten. Sie beantwortet sich fast von selbst, sobald vier Zahlen auf dem Tisch liegen: wie viele Artikel, wie viele Bestellungen im Monat, in welche Länder geliefert wird und mit welcher Software die Buchhaltung arbeitet. Nehmen wir eine Kürbiskernöl-Manufaktur aus der Südsteiermark mit dreißig Produkten, die vor Weihnachten online gehen will, und einen Elektrogroßhändler aus Oberösterreich mit 15.000 Artikeln, Staffelpreisen und einer Anbindung an Mesonic WinLine. Die Manufaktur ist mit Shopify schnell und günstig am Markt. Der Großhändler braucht Shopware oder eine andere Lösung, bei der er Server, Datenmodell und Code selbst in der Hand hat. Wir rechnen diese Fragen mit Ihnen durch, bevor irgendjemand eine Plattform empfiehlt.

Vier Plattformen
Shopify, Shopware, WooCommerce und JTL im Vergleich
Gesamtkosten
über drei Jahre, inklusive Apps und Erweiterungen
Headless
nur wenn ein eigenes Frontend wirklich nötig ist
Neutral
Empfehlung anhand Ihrer Zahlen

Leistungsumfang

Die Leistung umfasst die Entscheidung und die Umsetzung. Sie können auch nur den Vergleich beauftragen und den Shop danach selbst oder mit einer anderen Agentur bauen.

Umfang mit unserem Technikteam abstimmen

Anforderungsliste statt Wunschzettel

Wir sammeln, was der Shop am ersten Tag können muss und was später kommen darf: Varianten, Gutscheine, Abos, Kundengruppen, B2B-Preise, Mehrsprachigkeit, Lieferung nach Deutschland und in die Schweiz.

Kostenvergleich über drei Jahre

Grundgebühr, Transaktionsgebühren, kostenpflichtige Apps, Hosting, Wartungsaufwand und Lizenzen wie die Shopware-Editionen in einer Tabelle, gerechnet mit Ihren Bestellmengen und nicht mit dem Demo-Shop.

Prüfung der Anbindungen

Gibt es für Ihre Buchhaltung (BMD, RZL, Business Central) und Ihre Versandlösung eine gepflegte Schnittstelle? Oder muss sie entwickelt werden? Diese Frage entscheidet oft mehr als das Design.

Einrichtung auf der gewählten Plattform

Theme-Anpassung, Produktdaten, österreichische USt-Sätze wie 20 % und 10 %, eps, Kreditkarte, Klarna oder PayPal, Versand mit Österreichischer Post, DPD oder GLS und die Rechtstexte für den Fernabsatz.

Headless nur mit gutem Grund

Ein eigenes Frontend auf Basis von Shopify oder Shopware lohnt sich bei sehr hohem Traffic oder besonderen Inhalten. Für die meisten KMU ist es teurer im Betrieb, das sagen wir auch so.

Eigentum an Konten und Daten

Shop-Konto, Zahlungsanbieter, Domain und App-Abos laufen auf Ihr Unternehmen. Produktdaten und Bestellungen lassen sich jederzeit als Datei exportieren.

So gehen wir vor

Der Vergleich selbst dauert meist zwei bis drei Wochen. Die Umsetzung richtet sich nach Sortiment und Schnittstellen.

01

Zahlen erheben

Im Videotermin gehen wir Sortiment, Bestellzahlen, Zielmärkte, Zahlungsarten und bestehende Software durch. Wo Zahlen fehlen, schätzen wir gemeinsam mit Bandbreiten.

02

Vergleich und Empfehlung

Sie bekommen eine Gegenüberstellung von zwei oder drei passenden Plattformen mit Kosten, Aufwand und Risiken sowie eine klare Empfehlung mit Begründung.

03

Prototyp mit echten Daten

Auf der gewählten Plattform legen wir einige Ihrer schwierigsten Produkte an, etwa mit vielen Varianten oder Staffelpreisen, und testen einen kompletten Bestellablauf.

04

Umsetzung und Start

Aufbau des Shops, Import aller Produkte, Testbestellungen mit echten Zahlungen, Einschulung Ihres Teams per Videocall und Livegang an einem ruhigen Wochentag.

Kostenpflichtige Apps sind der Posten, den am Anfang niemand zusammenzählt. Bei Shopify ist fast jede Funktion, die die Plattform nicht selbst mitbringt, eine App mit eigener Monatsgebühr: Bewertungen, Produktfilter, österreichkonforme Rechnungen, Abos. Ein mittelgroßer Shop kommt schnell auf acht bis zwölf Apps, und die monatliche Rechnung liegt dann deutlich über der Grundgebühr. Bei Shopware und WooCommerce fallen Erweiterungen ebenfalls an, oft als jährliche Lizenz. Wir rechnen diese Beträge mit Ihrer tatsächlichen Funktionsliste durch.

Häufige Fragen

Nicht unbedingt, aber der Betrieb erfordert einen eigenen Server oder ein passendes Hosting und regelmäßige Updates. Bei wenigen Artikeln und ohne komplexe Preislogik ist Shopify oder WooCommerce meist einfacher. Shopware spielt seine Stärken bei großen Sortimenten, B2B-Funktionen und mehreren Verkaufskanälen aus.

Ja, mit Aufwand. Produkte, Kunden und Bestellungen lassen sich exportieren, Passwörter meist nicht. Design, Apps und Sonderfunktionen müssen neu gebaut werden. Deshalb lohnt es sich, bei der ersten Wahl etwa drei Jahre Wachstum mitzudenken.

JTL ist im deutschsprachigen Raum verbreitet, vor allem bei Händlern, die zusätzlich auf Marktplätzen wie Amazon oder Kaufland.at verkaufen und eine Warenwirtschaft brauchen. Wenn das auf Sie zutrifft, nehmen wir JTL in den Vergleich auf.

eps lässt sich bei Shopify über geeignete Zahlungsanbieter einbinden. Welche Zahlungsarten in Ihrer Konstellation verfügbar sind und was sie kosten, prüfen wir im Vergleich, weil das die Gesamtkosten spürbar beeinflusst.

Welche Plattform passt zu Ihrem Shop?

Nennen Sie uns ungefähre Artikelzahl, Bestellungen pro Monat und Ihre Buchhaltungssoftware. Wir melden uns mit den Fragen, die für den Vergleich noch fehlen.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen
Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet

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