Leistung · Websites und Webanwendungen

Onlineshop

Die meisten Onlineshops, die nicht funktionieren, scheitern nicht am Design, sondern am Ablauf dahinter: Bestellungen, die jemand von Hand in die Buchhaltung abtippt, Lagerstände, die nicht mit dem Regal übereinstimmen, Retouren per E-Mail und eine einzige Zahlungsart. Jede dieser Reibungen kostet jede Woche Stunden oder Umsatz, den man nicht sieht. Nehmen wir eine Kaffeerösterei in Salzburg, die im eigenen Geschäft und online verkauft: Teilen sich Laden und Shop keinen gemeinsamen Bestand, verkauft der Shop am Abend eine Sorte, die am Vormittag an der Theke ausgegangen ist. Liefert sie nach Bayern, stellt sich die Frage nach der deutschen Umsatzsteuer. Wir bauen den Shop deshalb vom Ablauf her auf und erst dann von der Oberfläche.

eps und Karte
plus Klarna, PayPal oder Apple Pay nach Bedarf
Versand
Österreichische Post, DPD, GLS mit Etikettendruck
Buchhaltung
Übergabe an BMD, RZL oder Business Central
BaFG
Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 AA

Leistungsumfang

Ein Onlineshop von Apply ist eine durchgehende Kette von der Produktseite bis zur verbuchten Rechnung. Diese Glieder richten wir ein.

Umfang mit unserem Technikteam abstimmen

Produktdaten und Katalog

Artikel mit Varianten, Grundpreisen, Allergenen oder technischen Datenblättern, importiert aus Ihrer Warenwirtschaft oder einer Tabelle. Kategorien und Filter richten sich danach, wie Ihre Kundschaft sucht.

Bezahlen ohne Hürden

eps-Überweisung für österreichische Bankkunden, Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay, dazu Klarna oder Kauf auf Rechnung, wenn Ihre Zielgruppe das erwartet. Alles über einen Zahlungsdienstleister, der Auszahlungen sauber aufschlüsselt.

Versand und Retouren

Versandlabels für Österreichische Post, DPD oder GLS direkt aus dem Shop oder über Sendcloud, Sendungsverfolgung in der Bestellbestätigung und ein Retourenformular, das die Rücksendung vorbereitet.

Steuern und Rechnungen

Korrekte Steuersätze, Rechnungen mit allen Pflichtangaben und, wenn Sie an Privatkundschaft in anderen EU-Ländern liefern, die Vorbereitung für die Abrechnung über den One-Stop-Shop. Die steuerlichen Fragen stimmen wir mit Ihrer Steuerberatung ab.

Anbindung an Buchhaltung und Kassa

Bestellungen und Zahlungen fließen automatisch in BMD, RZL oder Business Central. Haben Sie ein Geschäft mit Registrierkasse, gleichen wir den Bestand mit Ihrem Kassensystem ab. Die Kassa selbst liefern wir nicht.

Recht im Fernabsatz

Pflichtinformationen nach FAGG, Rücktrittsbelehrung für 14 Tage, eindeutiger Bestellbutton, Impressum nach ECG, Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung nach TKG 2021. Die Texte selbst prüft Ihre Rechtsberatung.

Barrierefreiheit nach BaFG

Bedienbarkeit mit Tastatur und Screenreader, verständliche Fehlermeldungen im Checkout, ausreichende Kontraste und eine Barrierefreiheitserklärung. Grundlage sind WCAG 2.1 AA und EN 301 549.

So gehen wir vor

Wir starten mit dem Ablauf einer einzigen Bestellung vom Klick bis zur Buchung und bauen erst dann Katalog und Design aus.

01

Bestellprozess aufzeichnen

Per Bildschirmfreigabe gehen wir durch, wie heute eine Bestellung abläuft: wer sie sieht, wer verpackt, wer die Rechnung schreibt, wo Fehler passieren. Daraus entsteht die Liste der Anbindungen.

02

Plattform und Prototyp

Auf Shopware oder WooCommerce richten wir einen Test-Shop mit einigen echten Produkten ein und spielen eine Bestellung inklusive Zahlung, Etikett und Buchung durch.

03

Aufbau und Test

Design, vollständiger Katalog, Rechtstexte und Barrierefreiheitsprüfung. Testbestellungen mit jeder Zahlungsart und jedem Versandweg, auch mit Storno und Retoure.

04

Eröffnung und erste Wochen

Livegang an einem ruhigen Wochentag, tägliche Kontrolle der Bestellungen in der ersten Woche und eine Nachbesprechung nach dreißig Tagen mit den ersten echten Zahlen.

Seit Mitte 2025 gelten für viele Onlineshops die Anforderungen des Barrierefreiheitsgesetzes. Das BaFG setzt den European Accessibility Act um und betrifft Shops, die an Verbraucherinnen und Verbraucher verkaufen. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme sind bei Dienstleistungen ausgenommen, alle anderen sollten ihren Checkout prüfen lassen. Die häufigsten Mängel sind nicht beschriftete Formularfelder, Fehlermeldungen nur in roter Farbe und Zahlungsfenster, die sich mit der Tastatur nicht bedienen lassen. Ob Ihr Betrieb unter die Ausnahme fällt, sollte Ihre Rechtsberatung beurteilen.

Häufige Fragen

WooCommerce ist günstig im Einstieg und passt gut, wenn es schon eine WordPress-Seite gibt und das Sortiment überschaubar bleibt. Shopware ist im DACH-Raum stark verbreitet und die bessere Wahl bei großen Sortimenten, mehreren Kundengruppen und B2B-Anteil. Wir empfehlen nach Ihren Zahlen, nicht nach Vorliebe.

Die Registrierkassenpflicht nach RKSV knüpft an Barumsätze an, zu denen unter bestimmten Umständen auch Kartenzahlungen zählen. Wie Ihre Onlineumsätze zu behandeln sind, klären Sie am besten mit Ihrer Steuerberatung. Wir sorgen dafür, dass Shop und Kassensystem denselben Bestand sehen.

Je nach System über eine fertige Schnittstelle, einen Export im vereinbarten Format oder eine eigene Anbindung. Ziel ist, dass niemand Bestellungen abtippt und Zahlungseingänge automatisch zugeordnet werden.

Technisch ist das einfach, Versandkosten und Steuern müssen aber stimmen. Wir richten Lieferzonen, Versandpreise und Steuersätze so ein, dass Deutschland ein eigener, sauber gerechneter Markt ist und kein Nebeneffekt.

Das können Sie selbst übernehmen oder an uns übergeben. Updates, Sicherungen und Kontrolle des Checkouts bieten wir im Rahmen der Website-Wartung an, Änderungen darüber hinaus zu 110 € pro Stunde zzgl. USt.

Erzählen Sie uns von Ihrem Onlineshop

Was verkaufen Sie, über welche Kanäle, und mit welcher Buchhaltung arbeiten Sie? Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einem Vorschlag für den ersten Videotermin.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen
Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet

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