Leistung · Websites und Webanwendungen

B2B-Plattform

Im Geschäft zwischen Unternehmen stößt ein normaler Onlineshop schnell an Grenzen. Er versteht nicht, dass jeder Kunde seine eigene Preisliste hat, dass eine Bestellung erst von der Einkaufsleitung freigegeben werden muss oder dass ein Installateurbetrieb bis zu einem bestimmten Rahmen auf Rechnung einkaufen darf. Deshalb nehmen viele Großhändler Bestellungen noch per Telefon, Mail und Messenger an, und der Außendienst tippt sie abends ins ERP. Angenommen, ein Sanitärgroßhändler in Linz beliefert 1.100 Installateurbetriebe aus zwei Lagern in Ober- und Niederösterreich. Seine B2B-Plattform muss genau die Konditionen anwenden, die heute der Verkauf im Kopf hat, ohne Ausnahme und zu jeder Uhrzeit.

Preise aus dem ERP
Kundenpreise, Rabatte und Staffeln
Freigaben
Bestellungen über Budget gehen an den Einkauf
Kreditlimit
offene Posten live berücksichtigt
E-Rechnung
ebInterface oder PEPPOL auf Wunsch

Leistungsumfang

Eine B2B-Plattform bildet Ihre Vertriebsregeln ab und nicht umgekehrt. Diese Funktionen gehören in den meisten Projekten dazu.

Umfang mit unserem Technikteam abstimmen

Konditionen aus dem ERP

Kundenindividuelle Preise, Rabattgruppen, Staffelpreise und Aktionen werden aus BMD, Mesonic WinLine, Business Central oder SAP Business One übernommen. Die Plattform rechnet nicht selbst, sondern zeigt, was das ERP festlegt.

Firmenkonten mit Rollen

Mehrere Personen pro Kundenfirma: Monteure, die Warenkörbe anlegen, eine Einkaufsleitung, die freigibt, und eine Buchhaltung, die Rechnungen und offene Posten sieht.

Schnell nachbestellen

Bestellung per Artikelnummer, Upload einer Liste aus Excel, Wiederholung früherer Aufträge und Merklisten pro Baustelle oder Projekt, damit Profis in Sekunden fertig sind.

Verfügbarkeit und Lieferung

Lagerbestand pro Standort, Liefertermin nach Tourenplan oder Abholung im Lager, Teillieferungen und Sendungsverfolgung für Paketware.

Kreditlimits und Zahlungsbedingungen

Einkauf auf Rechnung bis zum vereinbarten Rahmen, Hinweis bei Überschreitung, individuelle Zahlungsziele und alternativ Kartenzahlung oder eps für Neukunden.

Belege und E-Rechnung

Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen im Kundenkonto, auf Wunsch als ebInterface oder über PEPPOL für Kunden, die elektronische Rechnungen verarbeiten.

So gehen wir vor

Der aufwendigste Teil ist selten die Oberfläche. Er liegt in der Frage, ob die Regeln im ERP vollständig und widerspruchsfrei sind.

01

Konditionen aufräumen

Gemeinsam mit Verkauf und Buchhaltung prüfen wir, wo heute Preise und Rabatte gepflegt werden. Sonderabsprachen, die nur im Kopf des Außendiensts existieren, kommen ins ERP.

02

Schnittstelle und Datenmodell

Wir legen fest, welche Daten in welchem Takt fließen: Preise, Bestand, offene Posten, Aufträge. Dann bauen wir die Anbindung und testen sie mit echten Kundendaten.

03

Pilot mit ausgewählten Kunden

Zehn bis zwanzig Kundenfirmen bestellen einige Wochen parallel über Plattform und gewohnten Weg. Abweichungen zwischen Plattform und Rechnung werden sofort sichtbar.

04

Einführung und Außendienst

Freischaltung aller Kunden, Einschulung des Außendiensts per Videocall, damit er die Plattform aktiv empfiehlt, und Auswertung, welche Kunden noch telefonisch bestellen und warum.

Ein anderer Preis auf der Plattform als auf der Rechnung zerstört das Vertrauen innerhalb einer Woche. Rechnet die Plattform Rabatte nach eigener Logik und das ERP nach einer anderen, merkt das der Kunde spätestens bei der ersten Rechnung und bestellt ab dann wieder beim Außendienst. Die Regel ist einfach: Das ERP bestimmt den Preis, die Plattform zeigt ihn an. Deshalb verwenden wir die erste Phase darauf, die Konditionen im ERP zu ordnen, auch wenn davon außen nichts zu sehen ist.

Häufige Fragen

Bei wenigen Kundengruppen und einfachen Rabatten oft schon. Shopware bringt zum Beispiel umfangreiche B2B-Funktionen mit. Sobald individuelle Preise, Freigabeprozesse und Kreditlimits zusammenkommen, prüfen wir, ob die Erweiterung trägt oder ob eine eigene Lösung günstiger wird.

Das hängt vom ERP ab. Ziel ist eine Abfrage in Echtzeit oder ein Abgleich im Abstand weniger Minuten. Bei Systemen ohne Schnittstelle arbeiten wir mit regelmäßigen Exporten und zeigen den Stand transparent an.

Nein, er gewinnt Zeit. Wenn Routinebestellungen über die Plattform laufen, bleibt mehr Zeit für Beratung, neue Produkte und Neukunden. Viele Plattformen zeigen dem Außendienst zusätzlich, was seine Kunden online bestellen.

Ja, mit eigener Preisliste, Lieferbedingungen und korrekter Behandlung der Umsatzsteuer im innergemeinschaftlichen Geschäft. Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der Kundenfirma wird dabei geprüft und gespeichert.

Ihre B2B-Plattform planen

Nennen Sie uns Ihr ERP, die Zahl Ihrer Geschäftskunden und wie heute bestellt wird. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einem Vorschlag für den Einstieg.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 8:00 bis 17:00 Uhr, Antwort innerhalb eines Werktags
Besprechungen
Als Videotermin über Microsoft Teams oder Google Meet

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