Anbieter-Onboarding
Registrierung, Prüfung von Registrierungs- und Gewerbedaten, Bankverbindung und Identität über den Zahlungsdienstleister, Vertragsannahme und ein Dashboard für Angebote, Bestellungen und Auszahlungen.
Ein Marktplatz hat drei Seiten: Anbieter, Käufer und Betreiber. Für jede davon gibt es eigene Funktionen, und alle drei müssen am ersten Tag funktionieren.
Registrierung, Prüfung von Registrierungs- und Gewerbedaten, Bankverbindung und Identität über den Zahlungsdienstleister, Vertragsannahme und ein Dashboard für Angebote, Bestellungen und Auszahlungen.
Käufer zahlen an die Plattform, der Zahlungsdienstleister teilt den Betrag auf, behält Ihre Provision ein und zahlt den Rest an den Anbieter aus. So nehmen Sie selbst kein fremdes Geld entgegen, wofür unter Umständen eine eigene Zulassung als Zahlungsdienstleister nötig wäre. Das klären Sie im Einzelfall mit Ihrer Rechtsberatung.
Suche mit Filtern nach Kategorie, Zustand, Region und Preis, Anbieterprofile mit Bewertungen und klare Angaben, ob privat oder gewerblich verkauft wird.
Werkzeuge zur Prüfung neuer Angebote, ein Meldeverfahren für rechtswidrige Inhalte und Begründungen bei Sperren, wie es der Digital Services Act von Online-Plattformen verlangt.
Ein geregelter Ablauf für Rücksendungen, Mängel und Nichtlieferung mit Fristen, Beweisfotos und der Möglichkeit, Auszahlungen bis zur Klärung zurückzuhalten.
Provisionsmodelle pro Kategorie, Auswertungen zu Umsatz und Reklamationsquote, Export für die Buchhaltung und die Daten, die Sie für die DAC7-Meldung an die Finanzverwaltung brauchen.
Wir empfehlen, klein zu starten: eine Region, eine Kategorie, einige ausgewählte Anbieter. Erst wenn der Ablauf dort funktioniert, lohnt sich der Ausbau.
Wir erarbeiten mit Ihnen Nutzungsbedingungen, Provisionsmodell, Reklamationsablauf und Moderationsregeln. Juristische Texte stimmen Sie mit Ihrer Rechtsberatung ab, wir sorgen dafür, dass die Plattform sie technisch abbildet.
Vergleich von Stripe Connect, Mangopay oder Adyen nach Gebühren, Auszahlungsrhythmus, Anbieterprüfung und Unterstützung von eps und Kreditkarte.
Aufbau von Anbieter-Onboarding, Katalog, Checkout mit geteilter Zahlung und Moderationsbereich. Ein Testlauf mit fünf bis zehn echten Anbietern deckt die Lücken auf.
Öffnung für Käufer in einer Region, wöchentliche Auswertung von Reklamationen und Suchanfragen ohne Treffer, danach schrittweise weitere Kategorien.
Die Plattform muss wissen, wer verkauft, bevor sie auszahlt. Zahlungsdienstleister für Marktplätze verlangen die Prüfung von Identität und Bankkonto jedes Anbieters, und der Digital Services Act verpflichtet Online-Marktplätze, soweit keine Ausnahme für Klein- und Kleinstunternehmen greift, Kontaktdaten und Registrierungsangaben gewerblicher Händler zu erfassen. Fehlt das im Onboarding, werden die ersten Auszahlungen genau dann blockiert, wenn der Marktplatz Schwung aufnimmt. Die Anbieterprüfung gehört deshalb in die erste Version, nicht in eine spätere Ausbaustufe.
Für einen ersten Test oft ja, etwa mit Erweiterungen für Shopware oder WooCommerce oder mit spezialisierten SaaS-Lösungen. Sobald Provisionsmodell, Moderation oder Reklamation vom Standard abweichen, stoßen diese Lösungen an Grenzen. Wir prüfen, wie weit eine fertige Basis trägt.
Das hängt von Ihren Nutzungsbedingungen und der Rolle der Plattform ab. Technisch sorgen wir für Anbieterprüfung, zurückgehaltene Auszahlungen und Nachvollziehbarkeit. Die rechtliche Einordnung gehört in die Hände Ihrer Rechtsberatung.
Plattformbetreiber müssen der Finanzverwaltung bestimmte Angaben zu Anbietern und deren Umsätzen melden. Wir bauen die Plattform so, dass diese Daten vollständig erfasst und exportiert werden können. Die Meldung selbst bereiten Sie mit Ihrer Steuerberatung vor.
Üblich sind Provisionen pro Verkauf, Monatsgebühren für Anbieter, kostenpflichtige Hervorhebungen oder eine Kombination. Welches Modell passt, hängt von der Marge Ihrer Anbieter ab. Wir rechnen das mit Ihnen durch, bevor es in der Software festgeschrieben wird.
Beschreiben Sie, wer auf der Plattform verkauft, wer kauft und wie Sie Geld verdienen möchten. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit ersten Fragen.
Ihre Anfrage ist eingegangen
Sie hören spätestens am nächsten Werktag von uns. Haben Sie einen Ausfall gemeldet, der Ihr Team gerade blockiert, kümmern wir uns zuerst darum.
Diese Stadt ist nicht in der Liste. Prüfen Sie die Schreibweise oder wählen Sie die nächstgelegene Landeshauptstadt: Da wir alles per Fernwartung erledigen, ist die Betreuung in jedem Bundesland gleich.